Blog Buchstabensuppe von Haffa & Partner

Die Haffa-Hasser: F wie Friedrich oder S wie Samuel?

von Annegret Haffa am 09.03.2016 16:39:13

Grundregel für Vertrieb und Marketing: Namen richtig schreiben

Wie oft bekommen Sie Mailings oder Briefe, in denen Ihr Name nicht korrekt geschrieben ist? Was empfinden Sie, wenn man Ihren Namen nicht richtig schreibt oder ausspricht?

Nun, bei mir kommt das relativ häufig vor, dass ich Briefe oder Telefon.jpgMailings an „Frau Dr. Hasser“ statt an „Frau Dr. Haffa“ bekomme. Denn am Telefon sind „f“ und „s“ kaum zu unterscheiden, und die häufige Namensendung „er“ klingt zumindest in Süddeutschland gesprochen wie „a“. Und so buchstabiere ich mit Engelsgeduld „Heinrich-Anton-Friedrich-Friedrich-Anton“, um dann trotzdem immer wieder „Hasser“-Mails zu bekommen. Namen sind nicht Schall und Rauch!

Die Akzeptanz Ihrer Botschaften sinkt erheblich, wenn Sie den Namen Ihres Adressaten falsch schreiben; schließlich ist der Name meist das erste, was Empfänger bzw. Leser sieht. Im Umkehrschluss gilt: Die Akzeptanz erhöht sich deutlich, wenn der Name stimmt. Und jeder Vertriebs- oder Marketingprofi weiß, wie wichtig es ist, sein Gegenüber immer wieder mit dem – richtigen – Namen anzusprechen.

So empfiehlt sich bei der Kommunikation mit nicht bekannten Personen, mit potenziellen Kunden oder Geschäftspartnern auf jeden Fall ein Check im Web, und wenn es um das Erfassen von Namen am Telefon geht, sollte man das altbewährte Telefon-Buchstabieralphabet parat haben. Für das richtige Buchstabieren gibt es in den deutschsprachigen Ländern auch Empfehlungen (etwa in der DIN 5009 oder in der ÖNORM A 1081), die sich von Land zu Land ein wenig unterscheiden. Bis auf einige Ausnahmen sind es Personennamen.

Wussten Sie übrigens, dass die Kennwörter, die wir heute benutzen, nicht von Anfang an dieselben waren? Und wussten Sie, dass die Änderungen einen politischen Hintergrund hatten? Unter den Nationalsozialisten wurde das Buchstabieralphabet „arisiert“: Aus Daniel wurde beispielsweise Dora, aus Nathan Nordpol, aus Samuel Siegfried und aus Zacharias Zeppelin. Wenn Sie im heute gültigen Buchstabieralphabet nachschauen, werden Sie sehen, dass nur eine teilweise Entnazifizierung stattgefunden hat. Machen Sie die Probe: Wie buchstabieren Sie?

Mehr Tipps oder weitere Fragen? Schreiben Sie uns einen Kommentar zu diesem Beitrag oder schicken Sie eine E-Mail an: blog@haffapartner.de

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Kategorien: Kommunikation, Praxistipp, Marketing

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