- FENECON steigert Genauigkeit seines Vorhersagemodells erheblich und ermöglicht höhere Einsparungen speziell in Wintermonaten
- Private und gewerbliche Stromspeicheranwender können von zeitvariablen Netzentgelten sowie KI-optimierten Prognosen profitieren
- Neue FEMS App Shelly DIY integriert durch Shelly-Stecker erfasste Energieverbräuche und -erzeugung in das FEMS
Iggensbach, 27. November 2025 ---- FENECON, führender Hard- und Softwarespezialist für Stromspeicherlösungen in den Segmenten Privathaushalt, Gewerbe und Industrie, hat den in seinem FENECON Energiemanagementsystem (FEMS) integrierten Energiefahrplan weiter verbessert. Sowohl private als auch gewerbliche oder industrielle FENECON Stromspeicheranwender profitieren damit von einem deutlich höheren Einsparpotenzial beim Strombezug. Dafür hat der Stromspeicherexperte präzise Wetterprognosedaten integriert und die Verbrauchsprognose um eine Mustererkennung der vergangenen Tage ausgebaut. Um den Verbrauch entsprechend einzuordnen, identifiziert das System nun, ob es ein Wochen-, Wochenend- oder Feiertag war.
In der renommierten „Stromspeicherinspektion 2025“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin war auch FENECON Teil des Herstellervergleichs – bei den Prognoseverfahren der Energiemanagementsysteme hatte FEMS die meisten Features und die geringsten Abregelverluste durch die beste Prognose. Jetzt konnte der Stromspeicherexperte die Genauigkeit nochmals um durchschnittlich 55 Prozent verbessern. Damit ist der FEMS Energiefahrplan nun noch exakter und effizienter. In den Energiefahrplan lassen sich zahlreiche steuerbare Verbraucher wie (bidirektionale) Wallboxen, Wärmepumpen oder Heizstäbe integrieren. Die Prognosen für Erzeugung und Verbrauch und damit die Ableitung der Betriebsweise führt FEMS jede Viertelstunde neu durch, um basierend auf Realdaten den immer besten Systembetrieb sicherzustellen.
Neue Preisstruktur bei Stromnetzentgelten mit FEMS nutzen
Auch die neuen variablen Netzentgelte mit Standard-, Hoch- und sehr günstigen Niedertarifzeiten lassen sich jetzt direkt in FEMS hinterlegen. Damit können Besitzer von FENECON Stromspeichern mit zeitvariablen Netzentgelten die Kosten für den Strombezug weiter reduzieren. Über seine wetterbasierte PV-Prognose errechnet das System präzise, wie viel PV-Strom am Folgetag erzeugt und verbraucht wird. Vollautomatisch belädt FEMS den Stromspeicher in Zeitfenstern mit günstigem Strom bis zum prognostizierten Wert, damit kein selbst erzeugter PV-Strom verschenkt wird. Speziell in den Wintermonaten zahlt sich das für Anwender deutlich aus, außerdem macht es auch den Betrieb von Speichern ohne eigene PV-Anlage wirtschaftlich nutzbar. Zu den bereits attraktiven, aber weniger planbaren Preisunterschieden der 96 täglichen Viertelstundenstrompreise – im Oktober erfolgte die Umstellung der vorherigen Stundenstrompreise – kommen über die Netzentgelte weitere Einsparmöglichkeiten von häufig 5 bis 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh) hinzu. Bei einem 10-kWh-Speicher und einer kombinierten Einsparung über Strompreise und Netzentgelte von beispielsweise 15 Cent würde man an 100 Wintertagen im Jahr zusätzliche 150 Euro einsparen. Reale Daten zeigen in vielen Fällen sogar noch deutlich höhere Zusatzeinsparung durch intelligente FENECON Stromspeicher- und Energiemanagementlösungen.
Reduzierte Niedertarif-Stromnetzentgelte sind seit April 2025 nutzbar. Sie werden von jedem Netzbetreiber nach Tageszeit und typischer Netzauslastung festgelegt. Deren Nutzung ist sowohl in Verbindung mit ebenfalls dynamischen Strompreisen als auch mit klassischen Verträgen mit festem Strompreis möglich. Dafür müssen Installateure für ihre Kunden das neue Modul 3 (§ 14a EnWG), das jeder Stromanbieter anbieten muss, bei diesem aktivieren. Es wird zusätzlich zum Modul 1 angewandt, das weitere 110 bis 190 Euro Netzentgelt-Einsparung pro Jahr sichert. Die neue Regelung soll attraktive wirtschaftliche Anreize schaffen, den Verbrauch in Zeitfenster zu verschieben, in denen das Netz jahreszeittypisch geringer ausgelastet ist – im Winterhalbjahr etwa frühmorgens oder im Sommerhalbjahr zu Zeiten hoher Solarstromeinspeisung. Besonders im Zusammenspiel mit dynamischen Stromtarifen sorgt die KI im FEMS automatisch für optimal niedrige Stromkosten.
Einfache Erfassung von Energieverbräuchen und -erzeugung mit neuer App
Mit der ab 1. Dezember kostenlos verfügbaren FEMS App Shelly DIY können FENECON Speicherbesitzer die Daten von Shelly-Steckern in ihr FEMS einbinden. Über die Stecker lassen sich nicht nur Energieverbräuche zum Beispiel von Wasserboilern, Waschmaschine und Trockner, Kühlschränken, Whirlpools und vielen mehr erfassen, sondern auch die Stromerzeugung etwa von Balkon-PV-Anlagen.
Diese Vorteile bietet die FEMS App Shelly DIY:
- Echtzeitvisualisierung der Messungen in der FEMS App
- detaillierte historische Auswertungen zu Energieverbrauch und -erzeugung über mit Shelly-Steckern angeschlossene Geräte
- eingebettete Daten in das gesamte Energiemonitoring des Hauses. Somit lässt sich z. B. erheben, welcher Anteil selbst erzeugten Solarstroms in die Warmwassererzeugung fließt.
Die FEMS App Shelly DIY steht ab 1. Dezember im FEMS Appstore zum Download bereit – in der App Center-Kategorie „Erzeugungs- und Verbrauchszähler".
„Die Verbesserungen im Energiefahrplan machen die Energy Journey unserer Kunden noch angenehmer und bringen klare Mehrwerte. Wer seinen Reststrombezug netzdienlich gestaltet, der profitiert von wirklich sehr niedrigen Preisen und trägt aktiv dazu bei, volkswirtschaftliche Kosten für den Netzausbau zu reduzieren – und mit unserem FEMS müssen sich Anwender darum noch nicht einmal selbst kümmern. Einmal eingerichtet übernimmt das unser ‚Made-in-Germany‘-System vollautomatisch. Mit unseren Lösungen tragen wir dazu bei, dass die 100-Prozent-Energiewende gelingt“, sagt Franz-Josef Feilmeier, Gründer und Geschäftsführer von FENECON.
