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Neue Technologien und neue Trends, aber Nachholbedarf bei Marketing und Kommunikation

von Annegret Haffa am 07.06.2017 13:01:45

Digitalisierung und Vernetzung optimieren den Einsatz erneuerbarer Energien

Auf der Intersolar in München (31. Mai - 2. Juni 2017) konnte man wieder einmal beobachten, wiIntersolar2017.jpge schnell sich der Markt für erneuerbare Energie entwickelt und welche Trends an Bedeutung gewinnen. Aber genau so deutlich wurde klar, dass es für die Kommunikation dieser Technologien immer noch sehr viel Luft nach oben gibt.

Ein Bereich, der sichtbar zugelegt hat, sind Technologien und Lösungen rund um Energiespeicher: Batterien und Speichersysteme werden immer leistungsfähiger und kostengünstiger. Mobile Speicher und Elektromobilität waren deutliche Trends der Messe. Zum anderen das Thema Digitalisierung bzw. Smart Renewable Energy: Mit intelligenter Vernetzung verschiedener Systeme zur Stromerzeugung, -speicherung und -verteilung lassen sich erneuerbare Energien effizienter nutzen und interessante neue Geschäftsmodelle entwickeln. Big Data Analytics zur Effizienzsteigerung ist heute in der Energiebranche allgegenwärtig. Schließlich war die Messe auch Beleg für die Internationalität der Branche: Vor allem Unternehmen aus Fernost, allen voran China, waren stark vertreten.

Kommunikation? Verbesserungswürdig!

Was mich als Kommunikationsprofi aber immer noch überrascht: Bei aller Weiterentwicklung, Professionalisierung und Internationalisierung der Branche besteht für die Kommunikation über die Produkte und Lösung durchaus noch Optimierungsbedarf. Rein technische Informationen über „Features & Functions“ stehen häufig im Vordergrund, auch Poster, Broschüren, Flyer, Videos und andere Informationsmaterialien konzentrieren sich oft zu stark auf Produktbeschreibungen, Daten und technische Angaben. Was zu kurz kommt, ist eine direkte Ansprache der Entscheider und der Zielgruppen sowie die Kommunikation von konkretem Nutzen für die jeweiligen Anwender.

Und noch ein Punkt: Kommunikation auf Englisch ist in Deutschland auf einer Internationalen Messe wirklich kein Problem. Aber wenn internationale Unternehmen Informationen auf Deutsch bereitstellen, dann muss es gutes, richtiges und verständliches Deutsch sein. Zu oft findet  man schlecht übersetzte Texte mit ungelenken und lieblosen Formulierungen, merkwürdige Anglizismen oder im schlimmsten Fall sogar fehlerhafte Aussagen. Wer hier im wichtigen deutschen Markt Kunden gewinnen will, darf nicht nur bei seinen Technologien auf Qualität setzen. Denn: Qualität ist auch ein entscheidender Faktor in der Kommunikation, in PR und Marketing. Es kommt darauf an, den Vorteil und den Nutzen dieser Technologien auch überzeugend „rüber zu bringen“: Mit verständlichen und ansprechenden Texten auf der Webseite, in eigenen Publikationen; Newslettern, Case Studies und in den Medien.

 Mehr Tipps oder weitere Fragen? Schreiben Sie uns einen Kommentar zu diesem Beitrag oder schicken Sie eine E-Mail an: blog@haffapartner.de

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Kategorien: Kommunikation, B2B-Kommunikation, Public Relations, Blog, International

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