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Praxistipp: Lesbare Namensschilder

von Horst Höfflin am 27.08.2015 15:07:00

Keine Tarnung für Ausschnittglotzer!

NamensschildVor kurzem war ich wieder einmal auf einen Business-Event eingeladen. Ein befreundetes Unternehmen feierte Jubiläum. Keine Frage, da musste ich hin. Erstens zum Netzwerken und zweitens um alte Bekannte zu treffen und mit denen zu feiern, über die guten alten Zeiten zu reden und um vielleicht den einen oder anderen Business-Kontakt wieder zu beleben.

Es war ein netter Abend. Ich habe viele alte Bekannte getroffen. Allerdings ist an einigen die Zeit auch nicht spurlos vorüber gegangen und ich hab sie erst auf den zweiten Blick wiedererkannt. Problematisch wurde die Sache bei Menschen, denen ich zwar schon ein- oder mehrmals begegnet bin, deren Gesichter mir bekannt vorkamen, aber deren Namen mir einfach nicht mehr einfielen und die ich irgendwie nicht mehr richtig einordnen konnte.

In der Regel sind solche Gedächtnislücken ja kein Problem. Denn jeder Gast bekommt ein Namensschild zum Anstecken oder Ankleben, damit Leute wie ich wissen, mit wem sie es zu tun haben. Außer der Gedächtnisstütze für die Zuordnung von Gesichtern und Namen geben die Schilder dank des meistens ebenfalls eingetragenen Firmennamens einen guten Aufhänger für den ersten Smalltalk.

Schrift zu klein und falsche Farbe

Von den vielen Gästen an diesem Abend kam mir der eine oder die andere bekannt vor, aber unterhalten habe ich mich nur mit Leuten, die ich gut kannte. Ein Grund dafür waren die Namensschilder. Sie waren sehr schick gestaltet aber in dem Partyraum mit leicht gedämpftem Licht war das Lesen für mich fast nicht möglich. Erst beim genauen Hinschauen aus einem Abstand von circa 30 Zentimetern konnte ich die Buchstaben entziffern und den meisten anderen Gästen ging es genauso.

Einfach mal an Jemand vorbeischlendern und einen dezenten Blick auf das Namensschild werfen, damit der Erinnerung auf die Sprünge helfen, war nicht drin. Somit waren die Schilder im Prinzip nutzlos. Einzig als Anbandelhilfe oder als Tarnung für den Seitenblick in den Ausschnitt einer netten Dame waren sie zu gebrauchen.

Deshalb immer daran denken: Namensschilder haben den Zweck, dass man den Namen seines Gegenüber erkennt. Und das geht, ohne auffälligen Blick aus kurzer Distanz nur dann, wenn die Namen auf den Schildern so groß geschrieben sind, dass man sie auch lesen kann. Konkret: eine ausreichend große Schrift wählen und auf genügend Kontrast zum Hintergrund achten.

Mehr Tipps oder weitere Fragen? Schreiben Sie uns einen Kommentar zu diesem Beitrag oder schicken Sie eine E-Mail an: blog@haffapartner.de

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Kategorien: Kommunikation, Marketing, PR-Praxistipp, PR

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